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Homöopathie – das Flaggschiff unter den Pseudoheilverfahren, Foto: Günther Gumhold/ pixelio.de gumhold_pixelio.de
Schwerpunktthema MIZ 4/25

Zwischen Wissenschaftlichkeit und Esoterik
Die Nieber-Süß-Affäre an der Universität Leipzig

Udo Endruscheit

Wissenschaft lebt von kritischer Reflexion, methodischer Strenge und epistemologischer Klarheit. Doch was geschieht, wenn eine Universität ihre eigenen Maßstäbe preisgibt? Die sogenannte Nieber-Süß-Affäre an der Universität Leipzig, Anfang der 2000er-Jahre, zeigt exemplarisch, wie sich esoterisch aufgeladene Konzepte unter dem Deckmantel akademischer Forschung etablieren konnten – geduldet von einer Institution, die gerade solchen Entwicklungen Einhalt gebieten müsste.

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Arbeit – wird ihr Wert bestimmt von Verwertungslogik ..., Foto: Maklay62 / Pixabay
Prisma MIZ 3/25

Arbeit und Menschenbild
Teil 2: Vom Versprechen der Teilhabe zur Rhetorik der Lasten

Udo Endruscheit

Arbeit ist für die meisten Menschen ein ganz zentraler Bestandteil ihres Lebens. Aber, so stellt Udo Endruscheit im ersten Teil seines Essays dar, die Bedeutung von Arbeit hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Und zwar in eine Richtung, die aus humanistischer Perspektive kritisiert werden muss, weil sie auf einem Menschenbild basiert, das Menschen auf ihre ökonomische Nützlichkeit reduziert. (MIZ-Redaktion)

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„Die Forderung nach einer solidarischen Gesellschaftsordnung ist ... Ausdruck eines politischen Realismus, der ökonomische Vernunft und soziale Verantwortung zusammen denkt“ (Foto: edyang311888 / pixabay).
Prisma MIZ 2/25

Arbeit und Menschenbild

Udo Endruscheit

Arbeit ist für die meisten Menschen ein ganz zentraler Bestandteil ihres Lebens. So ist es nicht verwunderlich, dass auch von huma­nistischer Seite einiges dazu geschrieben wurde. Der französische Philosoph Jean-Paul Sartre beispielsweise stellte seine Idee eines „Humanismus des Bedürfnisses“ dem „Humanismus der Arbeit“ gegenüber. Udo Endruscheit sieht es kritisch, dass über Arbeit zunehmend allein aus einer alles ökonomisierenden Perspektive gesprochen wird. (MIZ-Redaktion)

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Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach steht eigentlich für eine evidenzbasierte und sich am wissenschaftlichen Kenntnisstand orientierende Medizin – im Fall des Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz konnte er sich offenbar nicht durchsetzen. (Foto: Deutscher Bundestag, Thomas Trutschel / photothek)
Schwerpunktthema MIZ 2/24

Die Homöopathie, die Politik und die Ärzteschaft – eine aktuelle Gemengelage

Udo Endruscheit

Seit mehr als 40 Jahren genießt die aus wissenschaftlicher Sicht als Pseudomedizin geltende Homöopathie als „Besondere Therapierichtung“ das gesetzliche Arzneimittelprivileg. Bis 2004 und wieder ab 2012 war bzw. ist zudem den gesetzlichen Krankenkassen die Möglichkeit eröffnet, ganz oder teilweise für homöopathische Mittel und therapeutische Leistungen Erstattungen zu leisten. Letzteres beabsichtigte Gesundheitsminister Lauterbach zeitweilig zu beenden – und sieht sich nach einer Kehrtwende nun einem klaren Statement er organisierten Ärzteschaft zur Homöopathie gegenüber.

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